Fahrgestellnummer (VIN/FIN) kostenlos entschlüsseln
Nummer eintippen, fotografieren oder ein Bild hochladen – Hersteller, Baureihe, Herkunftsland und Baujahr stehen in der Nummer selbst. Ohne Anmeldung.
Siebzehn Stellen, drei Abschnitte.
Eine Fahrgestellnummer ist kein Zufall, sondern nach ISO 3779 aufgebaut. Die ersten drei Zeichen nennen den Hersteller und sein Land, die Stellen 4 bis 9 die Baureihe und die Ausstattung, die Stellen 10 bis 17 das Modelljahr, das Werk und die laufende Nummer. Die Buchstaben I, O und Q sind ausgeschlossen – Verwechslungsgefahr mit 1 und 0.
Deshalb lässt sich aus der Nummer allein schon einiges sagen, ganz ohne Datenbank. Was sie nicht enthält: Kennzeichen, Halter, Laufleistung oder Unfallhistorie. Wer das anbietet, hat es aus anderen Quellen.
Zum Baujahr – ehrlich gerechnet
Stelle 10 trägt das Modelljahr, nicht das Baudatum: ein Fahrzeug mit Modelljahr 2013 lief meist ab Mitte 2012 vom Band. Deshalb steht hier eine Zweijahresspanne und keine einzelne Zahl.
Der Code wiederholt sich alle 30 Jahre – „D“ heißt 1983 oder 2013. Bei nordamerikanischen Nummern entscheidet Stelle 7 das eindeutig (Buchstabe ab 2010, Ziffer bis 2009; 49 CFR 565). In Europa gibt es diese Regel nicht; dort steht der jüngere Zyklus als Antwort und der ältere als Hinweis daneben.
In LinaFora liest die App die Nummer am Fahrzeug.
Dasselbe Entschlüsseln steckt im Protokoll: Nummer fotografieren, Bereich umrahmen, lesen lassen – und der Fahrzeugtyp steht im Protokoll, bevor der erste Haken gesetzt ist. Dazu kommt die gemeinsame Fahrzeug-Bibliothek, die zu einer Nummer den konkreten Typ kennt.
